Beim RTL ist aktuell mit „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ das Dschungelcamp am Laufen, wovon auch die Musikwoche bis zum 13ten Januar nicht verschont bleibt. Doch keine Angst, zum Glück sind nicht alle Musiker in den Dschungel verschwunden. Bei den aktuellen Neuerscheinungen bleibt die Qualität erhalten dank Veröffentlichungen deutscher Singer-/Songwriter und internationalen Popstars.
Den wohl passendsten Track für das diesjährige Dschungelcamp haben die beiden Botox-Freunde Gina Lisa & Florian Wess aufgenommen mit ihrem Cover des 90er-Jahre Hits „Tarzan & Jane“, dass im Original von Aqua stammt. Wenn sich das der ,aus der Auswanderer-Show von VOX „bekannte“, Jens Büchner anhört, wird er wohl anfangen sein eigenes Schlagerlied „Hau au, Du bist kein Alkohol“ zu trällern. „S.O.S, will hier raus“ denkt sich Fräulein Menke wohl nicht nur im Camp „Snake Rock,“ sondern besingt dies zusammen mit De Lancaster auch in dem Dance-Cover des Schlagerliedes „Tretboot in Seenot“. Sogar von der ehemaligen DSDS-Teilnehmerin Sarah Joelle gibt es mit der modernen Pop-Single „Midnight Hour“ neue Musik hören. Und was macht der einzig ehemals erfolgreiche Musiker Marc Terenzi diese Woche? Richtig, er veröffentlicht natürich keine neue Musik. Diese ganze Situation wird eigentlich gut zusammengefasst mit den Zeilen „Wir sind vom Leben gezeichnet mit Dreck und mit Schmutz. Doch es glänzt wie Perlmutt, wir sind so schön kaputt“ aus dem Lied „So schön kaputt“ von SDP.
Dass man nach einer Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“ nicht nur im Dschungelcamp landen kann, beweist diese Woche Wincent Weiss. Er nahm zwar auch wie Sarah Joelle 2013 an der RTL-Castingshow teil, schied sogar früher aus als sie, konnte aber trotzdem mit seiner Singer/Songwriter-Musik überzeugen und veröffentlicht diese Woche seine neue Single „Feuerwerk“, die eine Hymne auf das Leben ist. Auch der deutschsprachige Liedermacher Gisbert zu Knyphausen besingt in „Das Licht dieser Welt“ die Schönheit des Lebens, an die man denken sollte, wenn einmal etwas schlecht laufen sollte. Die Musikerin Anna Depenbusch empfehlt in ihrem Lied „Alles über Bord“ einfach alles negative über Bord zu werden, um wieder klar Schiff zu machen. Die Indieband Emma6 ist da deutlich negativer eingestellt in ihrem ruhigen Popsong „Kapitulieren“. Und auch für die Deutschrocker Broilers gibt es „Keine Hymnen heute „.
International bekommt man diese Woche allerdings wieder einige Dance-Hymnen zu hören. The Chainsmokers veröffentlichten mit „Paris“ schon wieder ein neues Lied, dass dieses Mal als Duett von dem Chainsmokers-Mitglied Andrew Taggert zusammen mit Emily Warren gesungen wird. Progressive-House bekommt man diese Woche auch von dem deutschen Producer Topic mit seiner neuen Single „Break my habits“ zu hören. Das norwegische Pendant dazu mit weiblichem anstatt männlichem Gesang ist die neue Single „Blackout“ von Julie Bergan. Und auch Newcomerin Julia Michaels, die bisher als Songwriterin auf sich aufmerksam machte (u.a. „Hands to Myself“ von Selena Gomez), versucht mit einer Mischung aus Pop und ruhigem Elektro in ihrem Debüt „Issues“ sich nun als Solo-Künstlerin auf dem Musikmarkt zu etablieren. Bereits weltbekannt ist mittlerweile Halsey, die mit „Not Afraid Anymore“ nach Taylor Swift und ZAYN diese Woche das zweite Lied zum Soundtrack des, am achten Februar in die Kino kommenden, Films „Fifty Shades Of Grey – Gefährliche Liebe“ beiträgt.
Wie man schon an der großen musikalischen Vielfalt erkennen kann, ist die Musikszene wieder zurück aus dem Weihnachtsurlaub und deshalb gibt es diese Woche auch wieder fast 200 Neuerscheinungen: