BROCKHOFF – 2nd Floor 

Die Hamburger Newcomerin BROCKHOFF hat geht mit „2ND Floor“ auf die nächste Eben der Beziehungen und zeigt mit ihrem beeindruckenden Debüt die intensiven und aufwühlenden Anfänge des Verliebtseins.

Begleitet von rohen und ungefilterten Gitarren, schimmern große Fragen nach Peer Pressure, Einsamkeit und Nervenkitzel durch ihre Songs und bauen Geschichten um das Große im Kleinen. Die Musik weckt Erinnerungen an Bands wie The Cardigans, Foo Fighters oder Sheryl Crow und greift mit ihrem verwundbaren Songwriting gleichzeitig Elemente von Künstlerinnen wie Snail Mail, Phoebe Bridgers und Soccer Mommy auf. 

Schubladen von weiblichen Stereotypen werden geöffnet, nur um sie im nächsten Moment auszukippen und ohne erhobenen Zeigefinger neu zu sortieren. Niemand sollte sich täuschen lassen von der zeitweise aufkeimenden Zartheit, die alle BROCKHOFF Songs umgibt: Hinter jeder romantischen Erinnerung, jedem tagträumerischen Fallenlassen verbirgt sich eine Falltür, die sich beim Hören großartig und berührend öffnet. Das ist Musik mit mehr als einer vagen Idee, stimmigen Harmonien und einer Prise Kritik – das ist gelebte Realness mit versierten Hooks, verwundbarem Songwriting und impulsiver Persönlichkeit.

In ‚2nd Floor‚ lässt sich gemeinsam mit BROCKHOFF abheben in die intensiven und aufwühlenden Anfänge des Verliebtseins. In aufgeregter Atemlosigkeit erzählt der Song von der Euphorie erster Gefühle und dem Bedürfnis nach der völligen Hingabe – „I wish your hands were on the steering wheel, so my hands were free to touch you“, während sich zugleich die Angst vor Kontrollverlust und überstürztem Handeln anbahnt – „If it feels so good, how can it be that bad.“ Die Gesamtdynamik von ‚2nd Floor‘ spiegelt die fragile Zerrissenheit dieser Phase und treibt den Nervenkitzel mit mutigen und energiegeladenen Gitarren im C-Part auf die Spitze.

Quelle: NEUBAU Music

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