Platte der Woche: Celeste – Not Your Muse

Grund zu feiern gibt es für Sängerin & Songwriterin Celeste, denn nicht nur wird sie 27 Jahre alt, ihr gefeiertes Debütwerk „Not Your Muse“ hat sie nun auch auf Vinyl veröffentlicht.

Wenn daheim schon die Platten von Amy Winehouse, Melody Gardot oder Gegory Porter im Schrank stehen, dann ist schon jetzt klar, dass das neue Werk „Not Your Muse“ von Celeste in der Sammlung von stimmungsvollen Jazz-Alben nicht fehlen darf. Denn auch wenn der Titel nicht danach klingen mag, wurde die 27jährige Sängerin und Songwriterin Celeste Epiphany Waite von der Muse geküsst, als sie ihr Album aufgenommen hat und steht schon jetzt verdient in den Top10 der Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In UK konnte die gefeierte Newcomerin sogar kürzlich Platz 1 der Charts erobern und ist schon jetzt jetzt BRIT Award-Preisträgerin und BBC-Sound of-Gewinner.

Ruhig aber sehr selbst bestimmt eröffnet Celeste ihre Debütwerk „Not Your Muse“ mit der souveränen Soul-Nummer „Ideal Woman“, in der sie stolz klar stellt, dass sie sich nicht verbiegen lässt und nicht unbedingt den gewöhnlichen Normen entspricht. Ein wenig „Strange“ mag es dann doch erscheinen, dass sie sich in der darauffolgenden Jazz-Ballade in der vernebelten Melancholie einer vertrackten Beziehung verliert, um sich gleich darauf in „Tonight Tonight“ zu einer flotten Nummer, die an Amy Winehouse erinnert, in das nächste Abenteuer stürzt. Turbulent geht es weiter mit einer ungestümen Achterbahnfahrt der Gefühle starken Pop-Song „Stop This Flame“. Für eine Abkühlung auf der ersten EP sorgen dann schließlich die nachdenklichen Lieder „Tell Me Something I Don’t Know“ und „Not Your Muse“.

Mit zeitlosen Liedern über die Liebe, Herzschmerz und ein wenig Nostalgie geht es weiter auf der zweiten Platte, die mit dem verträumten „Beloved“ wieder einen ruhigen Einstieg bietet, dann aber gleich mit „Love Is Back“, „A Kiss“ und „The Promise“ gleich vom emotionalen Höhepunkt bis zur tiefsten Verzweiflung und dem nostalgischen Rückblick alle Stadien einer Beziehung durchlebt, so dass man sich bei den letzten beiden Liedern „A Little Love“ und „Some Goodbyes“ in einem nostalgischen Retro-Jazz verlieren kann.


Dank ihres warmen Retro-Soul ist „Not Your Muse“ trotz aller emotionalen Turbulenzen äußerst unterhaltsam, so dass man die Platte zu einem guten Wein aufgelegen kann und dabei sowohl allein als auch mit Freunden bei einem gemütlichen Abend daheim vom Corona-Alltag abschalten und in eine andere Welt abtauchen kann. Sobald die Bars wieder offen sind, wird man dann vielleicht auch das ein oder andere Lied von Celeste in einer lauen Sommernacht hören und seinen Drink dabei genießen. So schnell wird man Celeste dank dieses hörenswerten Debüts auf jeden Fall nicht vergessen und darf schon auf die nächste Platte gespannt sein.

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