Verkannte Eurovision Song Contest 2017 Anwärter

Es ist wieder so weit: In dieser Woche findet der Eurovision Song Contest 207 wieder statt mit Musik aus ganz Europa von Balladen, über Dance-Nummern bis hin zu Folklore. Doch wie jedes Jahr schieden schon in den nationalen Vorentscheiden eine große Anzahl an Liedern aus, die es eigentlich auch verdient hätten, auf der Eurovision-Bühne vorgetragen zu werden. Deshalb hier eine kleine Auswahl an interessanten Beiträgen, die es leider nicht zum ESC geschafft haben, aber vielleicht schon ein wenig Lust auf den Contest machen.

Zunächst einmal gab es in einigen Vorentscheiden Beiträge, die sich an aktuellen musikalischen Trends orientiert haben und dabei teilweise sehr nah, vielleicht schon zu nah am Original dran waren und möglicherweise wegen ihrer fehlenden Kreativität ausgeschieden sind. In Estland hattenen sich Whogaux, Karl-Kristjan & Maian bei ihren Lied „Have you Know“ sehr stark an dem aktuell immer noch angesagten Electro-Pop-Sound der Chainsmokers orientiert, der mit seinem eingängigen Refrain auch eigentlich sehr ohrwurm- und radiotauglich ist:

Der offensichtlichste Melodien-Klau stammt allerdings aus Litauen, denn dort hat sich Paula bei ihrem Vorentscheidssong „Never let you“ einmal sowas bei dem Sound von DJ Snake bedient, so dass man denken könnte, es sei ein neues Lied des Pariser DJs:

Voller Kreativität hingegen ist das Lied “ Bammbaramm“ der isländischen Sängerin Hildur, das nicht nur mit einem total niedlichem Video überzeugt, welches irgendwie auf passende Weise japanische Stilelemente mit isländischem Flair verbindet und dabei auch noch unfassbar modern wirkt, sondern auch noch durch den unglaublich eingängigen Refrain, der sofort im Ohr hängen bleibt. Auf der isländischen Vorentscheidsbühne konnte das Lied ohne das Video leider nicht so sehr überzeugen:

An Kreativität eigentlich auch nicht mehr zu übertreffen ist das großartig angeleuchtete Discokugel-Kleid der slowenischen Sängern Raiven, die sich bei ihrem Lied „Zažarim“ musikalisch an allerdings an Aminatas „Love Injected“ (Latvia, ESC 2015) orientiert hat:

Und natürlich darf auch beim ESC ein Spaß-Beitrag nicht fehlen. Zwar gibt es bei dem eigentlichen Contest auch einen großartig-trashigen Jodel-Rap-Pop-Beitrag aus Rumänien, doch die haben keinen durchtrainierten, halbnackten DJ, drei Jungs, die im Auto abgehen und tanzende, gelbe Bibos wie der schwedische Party-Trash-Beitrag „Road Trip“ von De Vet Du:

Und wer jetzt schon ein wenig im Eurovision-Laune sein sollte, der kann bei dem offiziellem Zusammenfassungsvideo des Eurovision-Youtube-Channels schon einen Blick auf die diesjährigen Teilnehmer werfen, die in den beiden Halbfinals am Dienstag, den 9ten und Donnerstag, den 11ten Mai (jeweils um 21 Uhr auf dem TV-Sender ONE – ehemals EinsFestival) bzw. im Finale am 13ten Mai auftreten werden:

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