Das Wow-Signal, einen Fall für zwei für die Summer Sessions 2026 zu lösen, wird mit den Album- und Sampler-Neuheiten bis zum 26. Juni 2026 gegeben.
Alben & Sampler der Woche
Muse – The Wow! Signal
Das zehnte Studioalbum der britischen Rockband nimmt seinen Namen von einem 72-sekündigen Radiosignal, das 1977 vom Big-Ear-Teleskop der Ohio State University empfangen wurde und dessen Intensität den zuständigen Astronomen zu einem handschriftlichen „Wow!“ auf dem Ausdruck veranlasste. Zu einem großen orchestrierten, hymnischen Rock-Sound werden außerirdische Zivilisationen und die Ferne der Sterne als Sinnbilder genutzt für die Distanz und das Unverständnis zwischenmenschlicher Verbindungen.
Fury In The Slaughterhouse – Changes
Das 15. Studioalbum der Hannoveraner schließt eine Comeback-Trilogie ab und stellt Themen wie Veränderung, Hoffnung und den Wunsch nach einem besseren Miteinander in den Mittelpunkt, die sich als roter Faden durch alle zwölf Songs ziehen, begleitet von einem abwechslungsreichen Sound zwischen gewohntem melodischem Rock, gefühlvollen Balladen und auch neuen punkigen Klängen.
Ines Linn – ALL OCEANS EP
Die Hamburger Indie-Folk-Songwriterin verbindet auf ihrer Debüt-EP sechs gefühlvolle Tracks über zwischenmenschliche Beziehungen, Selbstwahrnehmung und Natur. Dabei entführt sie die Zuhörer*innen mit poetischen, metaphorischen Texten und ruhiger Instrumentation aus Klavier und Cello in den großen Ozean der Gefühle, der mal klar, aber auch mal stürmisch aufgewühlt sein kann.
Afrob & Ferris MC – Ein Fall für Zwei
Eine Rap-Ermittlung über Themen wie Herkunft, Identität und soziale Ungleichheit greifen Afrob & Ferris MC auf ihrem neuen gemeinsamen Album auf und legen mit Weggefährten wie Jan Delay, Eko Fresh, Curse und Gini einen klassischen deutschen HipHop-Sound der alten Schule vor. Im Herbst folgt die „Reimemonster Tour“, bei der sie die Energie auf die Bühne bringen, über 25 Jahre nach dem gleichnamigen Track, der 1999 eine Generation deutschsprachigen Hip-Hop prägte.
Lenge – Lenges Haus EP
Für einen frischen, lässigen Sound zwischen wortgewandtem deutschem Rap, treibendem, hypnotisierendem House und kosmopolitischer linker Großstadtattitüde legt der Kasseler Rapper Lenge auf seiner Debüt-EP auf. So ist es kein Wunder, dass der mitreißende, ohrwurm- und partytaugliche Sound des Newcomers mit Rap-Kollege T€€ und seinem Producer Nino bei Spotify schon mehr als 130.000 monatliche Hörerinnen und Hörer hat, sei es nun aus Berlin, Mailand oder Kassel.
HUGEL – Twenty One
In den letzten Jahren sorgte der Marseiller Produzent HUGEL mit Songs wie „I Adore You“ oder „It Feels So Good“ schon für sommerliche Hits. Nun legt er mit „Twenty One“ sein Debütalbum vor, auf dem er Afro House als Fundament nutzt, das Latin House, Hip-Hop, R&B und mediterrane Einflüsse ständig neu formen. Auf dem Album sind nicht nur Kollaborationen mit Stars wie Snoop Dogg, Big Sean, David Guetta und Ultra Naté zu hören, sondern auch die beiden aktuellen Sommerhits „Jamaican (Bam Bam)“ und „Movin‘ To The Sun“.
Milk & Sugar Summer Sessions 2026
Wie jedes Jahr liefert das deutsche DJ-Duo Milk & Sugar auf seiner Compilation eine Übersicht über aktuelle Tracks aus dem internationalen Deep-House-, Soulful- und Afro-House-Spektrum. Dabei eignet sich der clubbige Disco-Sound eher für die späte sommerliche Beach-Club-Party, sobald die Sonne untergegangen ist.
Neben den hier präsentierten neuen Album- und Sampler-CD-Veröffentlichungen sind in der aktuellen Musikwoche noch ein paar weitere neue Sampler & Alben erschienen, die ebenfalls noch eine Erwähnung wert sind:
| Künstler*in / Band | Album |
| Afrob x Ferris MC | Ein Fall für Zwei |
| Alewya | ZERO |
| Amberian Dawn | Temptation’s Gates |
| Attic Ocean | I promise I’ll try everyday (EP) |
| Au/Ra | heartcore |
| Beth Orton | The Ground Above |
| Brutalismus 3000 | Harmony |
| Chanel Beads | Your Day Will Come |
| Dandy Deniz | Deluxxe |
| Dave Mech | Berlin Seite |
| Dead Pioneers | Wagon Burner |
| Die Draufgänger | 25 Jahre – 25 Hits |
| Downtown Boys | Public Luxury |
| Esther Graf | wofür es sich zu leben lohnt |
| Eunike Tanzil | Dreamscapes |
| Exploring Birdsong | Every House We Built |
| Fiddlehead | Baby I’ll Change EP |
| FiNCH | AUSSENSEiTER SPiTZENREiTER |
| Finder | Heimweh |
| Fury In The Slaughterhouse | Changes |
| Geier Sturzflug | Comeback (Die letzte Runde) |
| Glen Hansard | Don’t Settle (Vol. 2 – Transmissions West) |
| Ines Linn | ALL OCEANS EP |
| jōshy | SIM(P) Diaries |
| KAMERA | Cyborg Love |
| Lady Lazarus | DICHOTOMY |
| Lenge | Lenges Haus EP |
| LIYO | Ich will ganz laut schreien EP |
| LO’99 | Big Trip EP |
| low key orchestra | before the reverb |
| Max von Milland | Lei Liebe EP |
| Metallica | ReLoad (Remastered) |
| Muse | The Wow! Signal |
| nascar aloe | Audio Shrapnel |
| Peter Alexander | Peter Alexander 100 – Seine großen Erfolge & mehr |
| RAT BOY | CRASH! |
| Roger Eno | Without Wind, Without Air – Rarities |
| Sebastian Block | Block & Band #1 |
| Siamese | dissolution |
| Simply Red | Holding Back the Years: 40 Years of Simply Red, Live in Santiago |
| Snowy White and the White Flames | The Finishing Touch |
| Sting | Sting – The Night Watch: Live at the Rijksmuseum |
| Switchfoot | Forever Now |
| The Cloverhearts | Germaniac |
| The Pretty Reckless | Dear God |
| The Strokes | Reality Awaits |
| Triple Lut | In the hands of an angry mob |
| Various Artists | Ballermann Summer 2026 – Die grössten Hits der Playa |
| Various Artists | Sunshine Live – Back to the 90’s |
| YAN NAY | Surface Level Love |
| Yannick Nézet-Séguin | Mozart: Requiem & Mass in C Minor |

