Gespielte Hits bei Spotify, gekaufte Hits bei iTunes

Sowohl bei Spotify als auch bei iTunes kann man im Moment immer wieder neue Künstler entdecken, von denen man zuvor noch nie etwas gehört hat, die aber schon in den höheren Rängen der Charts sind. Und man fragt sich dann natürlich, woher die bloß kommen.

Ein gutes Beispiel, wie neue Hits bei Spotify entstehen, kann man exemplarisch erkennen an dem australischen Sänger Joel Adams mit seinem modernen Poplied “ Please Don’t Go“. Zunächst stand das Lied dank dem Präsenzt auf wichtigen Spotify-Playlists bei den schwedischen und dann auch den anderen skandinavischen Spotify-Charts in den Top10. Mittlerweile steht das Lied auch in Deutschland auf auf Platz #35 der nationalen Spotify-Charts. Das offizielle Muiskvideo hat nun auch schon mehr als 34.000.000 Klicks bei Youtube, so dass es nur noch eine Frage bleibt, bis es in den deutschen Radiostationen rauf und runter läuft und auch bald hoch in die iTunes-Charts steigt:

Einen ähnlichen Verlauf hat man auch schon bei den Liedern „The Ocean“ von Mike Perry und „Capsize“ von Frenship gesehen, die beide zunächst bei Spotify hoch und runter liefen und ein wenig verspätet dann auch bei iTunes und im Radio gut und erfolgreich angekommen sind.

Ebenfalls sehr erfolgreich bei Spotify sind die Titel aus aktuellen Alben. Standen vor Kurzem noch die Beginner mit den Liedern ihres aktuellen Albums ganz weit oben bei Spotify, ist es nun der Rapper Bonez MC, der mit allen (!) 16 Liedern seines neuen Albums „Palmen & Plastik“ in den Spotify Top100 steht. Von diesen 16 Liedern sind aber nur 3 in den iTunes Top 100, wobei dort allerdings auch das Album in den separaten Albencharts auf Platz 1 steht.

Im krassen Gegensatz dazu stehen neue, unbekannte deutsche Künstler ganz überraschend bei iTunes sehr weit oben, finden aber auf Spotify fast überhaupt nicht statt. Beispiele hierfür sind zum Beispiel  Rose May Alaba mit dem Lied „Love me Right“, welches auf Platz #32 bei iTunes ist, aber bisher insgesamt seit der Veröffentlichung im April nur ~28.000 Hörer bei Spotify hat – für Platz 200 bei Spotify braucht man übrigens täglich(!)  ~20.000 Hörer. Ein ähnliches Muster ist auch zu erkennen bei Kezzy und ihrem Lied „Beauty Sucks“: iTunes: #35, Spotify: ~25.000 Hörer insgesamt. Vielleicht braucht man für solch guten iTunes-Positionen ähnlich wie Dave Ramone („Love on Repeat“, iTunes: #35, Spotify: ~14.300 Hörer insgesamt) oder DJ Polique („Turn me On“,  iTunes: #97, war aber schonmal Top30, Spotify: ~77.000 Hörer insgesamt seit einem Jahr) einfach nur ein Artist & Booking Management wie Kickson Management, die „in Zusammenarbeit mit Lables, Licencors und Promo Agenciesund  nachhaltige Künstlerkarrieren kreieren“ (Quelle: kickson.de). Der mittlerweile dazugehörige nachhaltige Erfolg auf Streaming-Plattformen wie Spotify sollte dabei allerdings nicht vergessen werden….

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